Lernen dich zu kennen
Ich trau mich kaum dich das zu fragen,doch wer bist du eigentlich?
Denn wie du denkst und wie du lebst,
was du weißt und dich beseelt,
verstehe und verehre ich.
Und so sehr ich das genieße
möcht’ ich dich doch noch mehr erfahren!
Wie du fühlst und wie du liebst,
was du träumst und was dir fehlt,
was du hoffst und was dich quält,
was dich im Innersten bewegt!
In stiller Nacht, klangvollem Tag,
im Regen und bei Sonnenschein,
möcht’ ich lernen dich zu kennen,
von oben, unten, allen Seiten,
mich dir zu erkennen geben,
deine Wünsche, Sorgen, Träume
in Sanftheit bei mir aufzuheben,
und dir meine im Vertrauen
frei zu deinen Füßen legen.
Oh, ich bin gierig auf das Neue,
und so freu ich mich auf dich!
Denn dein Hirn, das lieb ich schon,
nun möchte ich dein Herz auch lieben,
dich im Ganzen, eigentlich.